Der Chef der Koreanischen Zentralbank, Kim Choong-soo, hält eine Politik der quantiativen Lockerung in Südkorea für eher schwierig.
Diese Ansicht vertrat Kim bei der Berichterstattung vor dem parlamentarischen Ausschuss für Strategie und Finanzen. Er war von einem Abgeordneten danach gefragt worden, ob Südkorea wie die USA und Japan zur quantitativen Lockerung greifen könnte.
Die Länder hätten eine Leitwährung, sagte Kim. Zudem könne die Gefahr einer Devisenkrise nicht ausgeschlossen werden, sollte Südkorea diese geldpolitische Maßnahme ergreifen.
Hinsichtlich Stimmen aus politischen Kreisen, nach denen die Notenbank Staatsanleihen für die Finanzierung des Nachtragshaushalts aufkaufen sollte, hieß es, dass kein direkter Kauf sondern eine andere Methode zum Einsatz kommen werde.