Die Regierung hat begonnen, die von Unternehmen geforderte Festlegung des Kaesong- Industrieparks als Sonderkatastrophengebiet zu prüfen.
Ein Vertreter des Vereinigungsministeriums teilte mit, dass dem Ministerium für Sicherheit und Verwaltung die entsprechende Forderung der in Kaesong angesiedelten Unternehmen übermittelt worden sei. Seines Wissens habe das Verwaltungsministerium eine interne Prüfung aufgenommen.
Der Zugang zum Kaesong-Industriepark ist seit 21 Tagen gesperrt, als dessen Folge steigt das Ausmaß der Schäden bei 123 dort angesiedelten südkoreanischen Unternehmen.
Das Vereinigungsministerium hält am heutigen Dienstag eine Sitzung unter Beteiligung der zuständigen Ministerien ab, um vorhandene Fördermaßnahmen für die Unternehmen zu prüfen und zusätzliche Schritte zu besprechen.
Unterdessen kehren heute acht Südkoreaner aus Kaesong zurück. Damit geht die Zahl der in Kaesong verbliebenen Südkoreaner auf 180 zurück.