Die Seouler Regierung hat eine Überprüfung begonnen, ob der innerkoreanische Industriepark in Kaesong zum Sonderkatastrophengebiet erklärt werden soll.
Ein Vertreter des Vereinigungsministeriums teilte mit, dass dem Ministerium für Sicherheit und Verwaltung die entsprechende Forderung der in Kaesong angesiedelten Unternehmen übermittelt worden sei. Seines Wissens führe das Verwaltungsministerium eine interne Prüfung durch.
Der Verband der im Kaesong-Industriepark angesiedelten Unternehmen ersuchte Seoul um die Festlegung der Sonderkatastrophenzone. Die Vereinigung forderte zudem Nordkorea auf, die Fahrt nach Kaesong zu erlauben, damit sich die Unternehmenschefs anstelle ihrer Mitarbeiter in der Industriezone aufhalten.
Die südkoreanische Regierung beschloss unterdessen, den Unternehmen aufgrund der Schäden infolge des Produktionsstopps Steuervorteile zu gewähren.
Im Kaesong-Industriekomplex halten sich derzeit noch 180 Südkoreaner auf. Am heutigen Mittwoch werden vier von ihnen in den Süden zurückkehren.