Laut einem internationalen Netzwerk von Journalisten sind in durchgesickerten Daten über Konten auf den Britischen Jungferninseln, einer bekannten Steueroase, viele Namen von Süd- und Nordkoreanern enthalten.
Das sagte Gerard Ryle, der Chef des Internationalen Konsortiums investigativer Journalisten (ICIJ), am Donnerstag in Washington der Nachrichtenagentur Yonhap.
In den dem ICIJ vorliegenden Daten seien viele koreanische Namen, darunter auch mehrere berühmte Persönlichkeiten, enthalten. Es sei jedoch unsicher, ob die Personen Steuern hinterzogen hätten oder sich anderer Verstöße schuldig gemacht hätten, sagte Ryle.
Ryle und das in Washington ansässige Journalistennetzwerk hatten am 4. April Daten über Briefkastenfirmen und Offshore-Konten in Steueroasen sowie die Namen von Personen, die ihr Geld dort angelegt haben, veröffentlicht.