In Südkorea ist die Verbraucherzuversicht im April erstmals nach sieben Monaten gefallen.
Nach Angaben der Zentralbank erreichte der Verbraucherpreisindex im April einen Stand von 102, zwei Punkte niedriger als im März. Zuletzt war der Index im August des Vorjahres zurückgegangen, damals von 100 auf 99.
Ein Wert von 100 bedeutet, dass die Mehrheit der befragten optimistisch in die Zukunft blickt.
Grund für die geringere Zuversicht sollen die Drohungen Nordkoreas und der Wertverlust des japanischen Yen sein.
Der Teilindex für die Lebensbedingungen blieb im April unverändert, während der Teilindex für die gegenwärtigen Wirtschaftsbedingungen sogar um 0,1 Punkte zulegte. Jedoch seien die Teilindizes für die Aussichten für die Lebensbedingungen und Wirtschaftsbedingungen gesunken.