Führende Wirtschaftsverbände haben gefordet, die Einführung übermäßig strenger Gesetze im Rahmen der Wirtschaftsdemokratisierung aufzugeben.
Die Vizechefs der fünf großen Wirtschaftsverbände, darunter der Verband der Großunternehmer FKI, kamen heute zusammen, um über geplante Regulierungsgesetze in den Bereichen Wirtschaft und Arbeit zu diskutieren. Nach dem Treffen betonten sie auf einer Pressekonferenz, dass die politischen Kreise im Wettstreit Gesetze beschließen, ohne vernünftige Maßnahmen zu treffen, mit denen mögliche Nebenwirkungen für die Industrie reduziert werden könnten.
Die Verpflichtung zur Anhebung des Renteneintrittsalters auf 60 Jahre werde zur Belastung für Menschen im besten Alter und führe zu einer geringeren Zahl neu eingestellter junger Arbeitskräfte. Es sollten unbedingt Folgemaßnahmen ergriffen werden, darunter die Deckelung von Gehältern.
Hinsichtlich des Gesetzes für fairen Handel hieß es, es sei erforderlich, dass ein neues Gesetz nach einer umfassenden Überprüfung von Einflüssen auf die Unternehmensinvestitionen und die Volkswirtschaft auf ausgeglichene Weise vorangetrieben werde. Es sollte unterlassen werden, Großunternehmen einseitig unter Druck zu setzen.