Nordkorea hat verkündet, keinen Dialog mit Südkorea oder den USA führen zu wollen, solange der nordkoreafeindlichen Politik der USA und Kriegsprovokationen durch Südkorea kein Ende gesetzt werden sollte.
Das verlautete in einem Kommentar des nordkoreanischen Auslandssenders "Stimme Koreas".
Mit Provokation sei nach Meinung von Nordkoreakennern in Seoul offenbar die US-südkoreanische Militärübung Foal Eagle gemeint, die zurzeit noch stattfindet.
Falls Südkorea von Herzen Gespräche mit Nordkorea wünsche, müsse Seoul seine Provokationen einstellen und sich entschuldigen, hieß es. Auch das nordkoreanische Parteiorgan "Rodong Shinmun" schrieb, dass der Süden hinter dem Schild des "Dialogs" keine kleinlichen Kniffe anwenden dürfe.
Kurz davor hatte Nordkorea in einer Erklärung der Verteidigungskommission Südkoreas Gesprächsangebot von gestern strikt abgelehnt. Pjöngjang drohte, dass gravierende Maßnahmen nicht vom Süden, sondern stattdessen vom Norden getroffen werden könnten.