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Innerkoreanisches

Saenuri-Chef: Abzug aller Mitarbeiter aus Kaesong ist Notmaßnahme

Write: 2013-04-29 13:34:30Update: 2013-04-29 15:18:06

Saenuri-Chef: Abzug aller Mitarbeiter aus Kaesong ist Notmaßnahme

Der Chef der regierenden Saenuri-Partei, Hwang Woo-yea, hat den Abzug aller südkoreanischen Mitarbeiter aus dem innerkoreanischen Industriepark in Kaesong als Notmaßnahme bezeichnet.

Die Regierung habe diese Entscheidung für langfristige innerkoreanische Beziehungen und eine stabile Entwicklung des Industrieparks treffen müssen, sagte Hwang bei einer Vorstandssitzung der Partei.

Es werde jedoch unbeirrt daran festgehalten, dass die vollständige Schließung des Kaesong-Industriekomplexes verhindert und der Betrieb schnell wieder aufgenommen werden müsse. Es sei dringend erfoderlich, Maßnahmen zu treffen, damit in Kaesong angesiedelte Unternehmen keine Schäden hinnehmen müssten, betonte Hwang weiter.

Unterdessen schlug der Interimschef der oppositionellen Demokratischen Vereinten Partei, Moon Hee-sang, Staatspräsidentin Park Geun-hye ein Treffen vor, um über den Industriepark in Kaesong zu sprechen.

Er hoffe, dass er mit Park zur Überwindung der aktuellen Krise und für Frieden auf der koreanischen Halbinsel zu Diskussionen zusammenkommen könne, bevor sie am 5. Mai in die USA aufbreche, sagte Moon auf einer Pressekonferenz.

Der Kaesong Industriekomplex sei ein Symbol von Frieden, Versöhnung und Kooperation zwischen Süd- und Nordkorea und die letzte verbleibende Gelegenheit für einen Dialog. Die Schließung der Industriezone werde sowohl für den Süden als auch für den Norden eine unumkehrbare Katastrophe für das gesamte Volk sein, hieß es weiter.

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