Nordkorea hat erneut mit "entscheidenden" Maßnahmen bezüglich des innerkoreanischen Industrieparks in Kaesong gedroht.
Sollte der Süden weiter die Lage verschlechtern, werde der Norden wie gewarnt "endgültige und entscheidende Maßnahmen" treffen, schrieb das nordkoreanische Parteiorgan „Rodong Sinmun“.
Die Zeitung kritisierte die Entscheidung der südkoreanischen Regierung, alle Mitarbeiter aus Kaesong abzuziehen, als unverschämten Akt. Der Süden sollte sich darüber im Klaren sein, dass er sich der Verantwortung, die Kaesong-Industriezone in die Gefahr einer vollständigen Schließung gebracht zu haben, unter keinen Umständen entziehen könne.
Nordkorea habe mit Rücksicht auf südkoreanische Unternehmen keine ernsten Schritte wie die Abschiebung der südkoreanischen Mitarbeiter oder die vollständige Schließung des Industriekomplexes ergriffen, obwohl sich die innerkoreanischen Beziehungen in einem Kriegszustand befänden, hieß es weiter.
Die nordkoreanische Verteidigungskommission hatte zuvor am vergangengen Freitag gedroht, endgültige und gravierende Maßnahmen treffen zu können, sollte der Süden die Lage weiter eskalieren lassen.