Vertreter der im innerkoreanischen Industriepark Kaesong angesiedelten Unternehmen haben eine Reise dorthin beantragt.
Der Verband der in Kaesong angesiedelten Unternehmen teilte mit, dass rund 30 Vertreter am heutigen Dienstag ab 9.30 Uhr im Transitbüro in Paju auf eine Einwilligung Nordkoreas warten wollten.
Der Nordkoreabesuch sei nicht auf Verbandsebene, sondern von den Unternehmen in Alleinregie beantragt worden. Sie müssten unter anderem nach Kaesong fahren, um den Zustand ihrer Fabriken zu überprüfen.
Sollte Nordkorea den Unternehmensvertretern den Zugang zur Industriezone erlauben, könnte es möglich sein, Diskussionen über eine Normalisierung des Industrieparks vorantreiben. Der Norden hatte jedoch weder den Besuch einer Delegation des Unternehmensverbandes am 17. April noch den einer Delegation von kleinen und mittleren Unternehmen am 22. April zugelassen.
Angesichts des andauernden Produktionsstopps durch einseitige Maßnahmen Nordkoreas hat Südkorea beschlossen, alle Landsleute aus Kaesong abzuziehen. Derzeit halten sich noch sieben Südkoreaner in Kaesong auf, denen Nordkorea die Ausreise wegen ausstehenden Zahlungen nicht erlaubt hat.