Die südkoreanische Regierung will sich für eine baldige Rückkehr der sieben noch in Kaesong verbleibenden Südkoreaner einsetzen.
Nordkorea hatte ihnen am Montag wegen ausbleibenden Zahlungen, unter anderem von Löhnen für nordkoreanische Arbeiter im März und Steuern, die Ausreise verboten. Die Seouler Regierung will die Angelegenheit nun schnell klären.
Die verbleibenden Südkoreaner, unter ihnen der Vorsitzende des Komitees zur Verwaltung des Kaesong-Industrieparks, Hong Yang-ho, setzten unterdessen die Verhandlungen mit dem Norden zu diesen Fragen fort.
Ein Regierungsvertreter sagte, dass die sieben Mitarbeiter die letzten Verhandlungen möglichst schnell abschließen würden. Eine Rückkehr in den Süden am heutigen Dienstag erschiene jedoch eher schwierig, da man auch die Meinungen der in Kaesong angesiedelten Unternehmen anhören sollte. Die sieben Mitarbeiter würden nach Abschluss der Verhandlungen gemeinsam zurückkehren.
Seoul informiert sich derzeit bei den Unternehmen über den genauen Umfang der fälligen Löhne, Einkommenssteuer und Kommunikationsgebühren. Nordkorea forderte laut Berichten Zahlungen in Höhe von rund acht Millionen Dollar, darunter Löhne in Höhe von 7,2 Millionen Dollar.