Finanzminister Hyun Oh-seok hat betont, dass die Wirtschaftsdemokratisierung weder Geschäftstätigkeiten von Unternehmen schaden noch die Unternehmen einengen sollte.
Diese Ansicht vertrat Hyun bei einem Forum über die Wirtschaftspolitik in der Nationalversammlung, als es um den Streit über die im Parlament diskutierten Gesetzentwürfe zur Wirtschaftsdemokratisierung befragt wurde.
Die Demokratisierung der Wirtschaft ziele darauf ab, wirtschaftlich Schwache zu schützen und eine faire Wettbewerbsordnung zu schaffen. Die entsprechenden Gesetze sollten rechtlich und institutionell dafür sorgen, dass ein fairer Wettbewerb ermöglicht und eine transparente Unternehmensführung garantiert werde.
Zu Ungereimtheiten zwischen der Regierung und der Notenbank hinsichtlich der Festlegung des Leitzinses sagte er, die Entscheidung über den Zinssatz und den Zeitpunkt fiele in den Kompetenzbereich der Koreanischen Zentralbank.
Hyun sprach sich weiter gegen eventuelle Steuererhöhungen angesichts der geschrumpften Staatseinnahmen aus. Derzeit würden viele Länder vielmehr um niedrigere Steuersätze konkurrieren und Investitionen durch Steuersenkungen anlocken.