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Innerkoreanisches

Die letzten Südkoreaner aus Kaesong abgezogen

Write: 2013-05-03 17:21:59Update: 2013-05-03 19:50:42

Die letzten Südkoreaner aus Kaesong abgezogen

Auf Anweisung der Seouler Regierung sind die letzten südkoreanischen Arbeiter aus dem Industriekomplex im nordkoreanischen Kaesong abgezogen worden.

Die sieben Südkoreaner, darunter der Vorsitzende des Managementkomitees Hong Yang-ho haben gegen 17.50 Uhr, etwa 50 Minuten später als erwartet, die Grenze am innerkoreanischen Checkpoint in Dorasan überquert.

Damit ist der innerkoreanische Industriepark von Kaesong erstmals seit seiner Eröffnung Ende 2004 stillgelegt.

Der Chef des Managementkomitees Hong sagte vor Reportern, dass der Betrieb des Industrieparks bald normalisiert werden solle. Details über Verhandlungen mit Nordkorea wollte er jedoch nicht bekannt geben.

Ursprünglich wollte die südkoreanische Regierung bereits am Montag alle Beschäftigten aus Kaesong abziehen. Die sieben Südkoreaner mussten jedoch weiter bleiben, da Nordkorea eine abschließende Klärung von Fragen zu noch ausstehenden Löhnen, Einkommenssteuern sowie Kommunikationsgebühren forderte. Heute ist eine fünf-köpfige Delegation mit Bargeld in zwei Fahrzeugen in den Norden gereist und zurückgekehrt. Wieviel südkoreanische Unternehmen gezahlt haben, ist ebenfalls zum jetzigen Zeitpunkt nicht bekannt.

Nordkorea zog am 9. April alle etwa 53.000 nordkoreanischen Mitarbeiter aus dem Industriekomplex ab. Pjöngjang verbietet seit dem 3. April den Zugang zum Industriepark, eine Ausreise war noch erlaubt. Als Grund wurde unter anderem die "Verleumdung des nordkoreanischen" Führers Kim Jong-un genannt.

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