Mehr als 80 Prozent der Importbeschränkungen für südkoreanische Produkte sind in Schwellenländern verhängt worden.
Nach Angaben der Koreanischen Gesellschaft für Außenhandels- und Investitionsförderung (KOTRA) gelten mit Stand von April in insgesamt 20 Ländern 127 Importbeschränkungen für südkoreanische Waren.
Den größten Anteil bildet Indien, der neuntgrößte Abnehmer Südkoreas, mit 24 Fällen. Dahinter folgt China, der größte Exportmarkt Südkoreas, mit 17 Fällen. Mit insgesamt 104 Fällen machen Schwellenländer 82 Prozent aller Importbeschränkungen aus.
Das Ergebnis wird auf den großen Handelsüberschuss Südkoreas gegenüber diesen Ländern zurückgeführt. Südkorea erzielte letztes Jahr ein Plus von 11,6 Milliarden Dollar im Handel mit Schwellenländern, was 41 Prozent seines gesamten Handelsüberschusses ausmachte.