Laut der Weltorganisation für Tiergesundheit gab es im vergangenen Monat in Nordkorea einen bestätigten Fall der Vogelgrippe H5N1.
Nachdem Enten auf der Dudan-Geflügelfarm in Pjöngjang positiv auf den hochvirulenten Strang H5N1 getestet worden waren, seien rund 164.000 Enten auf der Farm geschlachtet worden, so die Organisation weiter.
Die Enten seien im Freien gehalten worden und vermutlich über den Kontakt mit Zugvögeln infiziert worden.
Das Agrarministerium in Seoul sagte, dass es auf die Nachrichten hin Quarantänemaßnahmen in den Regionen nahe der Grenze zu Nordkorea wie der Stadt Paju in der Gyeonggi-Provinz verschärft habe.
Das letzte Mal wurde ein Fall der Vogelgrippe in Nordkorea im Jahr 2005 bestätigt.