Die südkoreanische Regierung hat den Abschuss von Kurzstreckenraketen in Nordkorea am dritten Tag in Folge als Provokation bezeichnet.
Ungeachtet der Frage, ob es sich um einen Test oder eine militärsiche Demonstration handle, müsse Nordkorea jegliche Aktion stoppen, die die Spannungen erhöhe. Das sagte der Sicherheitsberater im Präsidialamt Kim Jang-soo am Montag kurz nach der dritten Serie des Starts von Kurzstreckenraketen.
Ein Regierungsbeamter deutete an, dass Nordkorea eine zugespitzte Situation ähnlich wie im vergangenen März herbeiführen wolle.
Nordkorea wolle offenbar auf ein US-südkoreanisches Seemanöver mit einer militärischen Provokation reagieren. Um zusätzlichen Sanktionen vorzubeugen, habe sich Pjöngjang anscheinend für den Abschuss von Kurzstreckenraketen entschieden, meinen Nordkoreakenner in Seoul.
Unterdessen behauptete Nordkorea, es handle sich um eine rein militärische Übung. Hierzu habe Nordkorea ein Recht, hieß es.