Nordkorea wünscht nach Angaben seines Sondergesandten in China Gespräche mit "betreffenden Ländern".
Das sagte Vize-Marschall Choe Ryong-hae am Donnerstag in China bei einem Treffen mit Liu Yun-shan, ständiges Politbüromitglied des Zentralkomitees der Kommunistischen Partei Chinas.
Nordkorea sei dankbar für Chinas Ratschlag und dessen Bemühungen, die koreanische Halbinsel auf den Weg des Dialogs und der Konsultation zurückzubringen, zitierte die chinesische Nachrichtenagentur Xinhua den Gesandten Choe.
Liu forderte bei dem Gespräch die Teilnehmer der Sechs-Parteien-Gespräche über ein Ende des nordkoreanischen Atomprogramms auf, an einem Abbau von Spannungen auf der koreanischen Halbinsel zu arbeiten und die gestoppten Sechser-Verhandlungen zügig wieder aufzunehmen.
Der nordkoreanische Gesandte habe außerdem gesagt, dass sein Besuch der Verbesserung und Konsolidierung der Beziehungen mit China diene.
Zuletzt waren Spekulationen aufgekommen, dass der Atomtest in Nordkorea im Februar das bilaterale Verhältnis erheblich belastet habe.
Choe besuchte am Donnerstag auch die staatliche Entwicklungszone Beijing Economic and Technological Development Area (BDA).
Der Leiter des politischen Büros der Volksarmee war am Mittwoch in Peking eingetroffen.