Innerkoreanisches
Bürgerorganisation wil Koreagipfels zusammen mit Nordkorea gedenken
Write: 2013-05-28 14:56:26 / Update: 2013-05-28 15:30:09
Eine südkoreanische Bürgerorganisation hat der Regierung in Seoul vorgeworfen, die Teilnahme an Veranstaltungen zum Gedenken an den Koreagipfel im Juni in Nordkorea verboten zu haben.
Damit habe die Regierung eine wichtige Chance für die Wiederaufnahme der innerkoreanischen Gespräche verhindert, betonte das Seouler Komitee zur Verwirklichung der Vereinbarungen vom ersten Koreagipfel am 15. Juni 2000.
Das Komitee wolle die Aufrichtigkeit des Gesprächsangebots des Nordens überprüfen und mit der südkoreanischen Regierung beraten, sagte der Ko-Vorsitzende des Komitees Lee Seung-hwan auf einer Pressekonferenz in Seoul.
Das Komitee hat heute dem Norden per Faxbrief vorgeschlagen, Arbeitstreffen zur Vorbereitung der gemeinsamen Veranstaltungen zu führen. Darin sei Nordkorea gebeten worden, zu Regierungsgesprächen zusammenzukommen, um die Fragen der Sicherheit und des grenzüberschreitenden Verkehrs zu klären, hieß es.
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