Der für heute geplante Besuch der Vertreter der im innerkoreanischen Kaesong Industriekomplex angesiedelten Unternehmen ist gescheitert.
Rund 200 Präsidenten der Unternehmen und ihre Mitarbeiter warteten am Vormittag südlich der Wiedervereinigungsbrücke nahe der innerkoreanischen Grenze vergeblich auf eine Genehmigung der südkoreanischen Regierung.
Ein Vertreter drückte sein Bedauern und Besorgnis über die Ausrüstungen in den Fabriken im nordkoreanischen Kaesong aus und forderte Anstrengungen der Regierungen in Seoul und Pjöngjang für eine Normalisierung des Betriebs des Gewerbekomplexes.
In dem Gewerbepark in Nordkorea nahe der Grenze ruhen seit Anfang April die Arbeiten. Nordkorea hatte alle Arbeiter aus den rund 123 südkoreanischen Unternehmen abgezogen, die dort herstellen. Begründet wurde dies mit Provokationen, die der Süden verübt habe.