Auch am heutigen Dienstag wird mit einer Warnung wegen Stromknappheit gerechnet.
Laut der Strombehörde Korea Power Exchange werde die Spitzennachfrage 63 Millionen Kilowatt betragen, zwischen 14 und 15 Uhr könnten die Reserven auf 3,7 Millionen Kilowatt sinken. Es droht eine höhere Warnstufe als am Montag, wenn die Reserven weniger als vier Millionen Kilowatt betragen. Gestern waren die Reserven zeitweilig auf unter 4,5 Millionen Kilowatt gesunken.
Die für die Stromversorgung zuständigen Stellen bereiten entsprechende Maßnahmen für den Fall vor, dass sich die Lage weiter zuspitzt. Hierzu zählen der Einsatz privater Stromgeneratoren und von Generatoren im Testbetrieb.
Im Wochenverlauf werde die Stromversorgung angespannt bleiben. Mit einer zwischenzeitlichen Entspannung werde lediglich am Donnerstag gerechnet, wenn die Südkoreaner den Nationalen Gedenktag feiern und arbeitsfrei haben.
Bei der Stromversorgung drohen Engpässe, weil die Temperaturen steigen und jüngst Reaktoren vom Netz genommen werden mussten.
Korea Power Exchange rief die Bürger auf, während der Spitzenzeiten sorgsam mit Strom umzugehen.