Der ehemalige nordkoreanische Konzentrationshäftling Shin Dong-hyuk hat einen internationalen Menschenrechtspreis gewonnen.
Die Organisation UN Watch mit Sitz in Genf erkannte den Preis in diesem Jahr Shin zu, der offenbar als einziger in einem nordkoreanischen Konzentrationslager geboren wurde und flüchten konnte.
Shin habe durch sein Schicksal weltweit Bewusstsein für die Notwendigkeit des Schutzes der Menschenrechte in dem isloierten Staat geschaffen, hieß es zu Begründung.
Shin gelang 2005 im Alter von 24 Jahren die Flucht aus dem Straflager. Seine Erlebnisse schilderte er in dem Buch "Flucht aus Lager 14".
Den Morris B. Abram Human Rights Award erhält der frühere russische Schachspieler Garry Kasparov, der heute Aktivist in der russischen Oposition ist.