Die südkoreanische Regierung hat Nordkorea zu einer Sicherheitsgarantie für die jüngst nach Nordkorea zurückgebrachten neun Flüchtlinge aufgefordert.
Bei der 23. Vorstandssitzung des UN-Menschenrechtsausschusses in Genf gab der Koordinator für multilaterale Diplomatie im südkoreanischen Außenministerium Shin Dong-ik bekannt, das kommunistische Land müsse unabhängigen Vertretern Zugang zu den neun Jugendlichen ermöglichen und mit dem Untersuchungsausschuss für die Menschenrechtslage in Nordkorea aktiv kooperieren.
Neun Länder, darunter die USA, die Europäische Union und Kanada, stimmten dieser Position der Seouler Regierung zu. Nordkorea protestierte und beharrt darauf, dass die Rückführung der Nordkoreaner in ihre Heimat zu deren Schutz erfolgt sei. Das Land wolle künftig weiterhin Souveränität über das eigene Volk betreffende Angelegenheiten ausüben.