Südkoreas reales Bruttonationaleinkommen ist im ersten Quartal um 0,8 Prozent im Vorquartalsvergleich gestiegen.
Das teilte die Zentralbank heute mit. Grund seien eine Erholung bei den Exporten und verbesserte Handelsbedingungen. Auch das im Rest der Welt gestiegene Nettofaktoreinkommen habe zu dem Anstieg des realen Bruttonationaleinkommens in Südkorea beigetragen, das im ersten Quartal auf 1,6 Billionen Won oder 1,4 Milliarden Dollar nach 1,4 Billionen Won oder 1,26 Milliarden Dollar im Vierteljahr davor gestiegen sei.
Das reale Bruttoinlandsprodukt legte um 0,8 Prozent zu, 0,1 Prozentpunkte weniger als im April vorausgesagt.
Der private Verbrauch sank so stark wie seit dem Auftaktquartal 2009 nicht mehr. Die nationale Sparquote stieg auf 31,4 Prozent, nach 30,3 Prozent im Quartal davor.