Die südkoreanische Finanzaufsicht (FSS) will bei Untersuchungen zu Steueroasen und illegalen Devisentransaktionen mit anderen Ländern kooperieren.
Der FSS-Chef Choi Soo-hyun, derzeit zu Besuch in den USA, sagte, die Behörde wolle mit dem dem US-Finanzministerium unterstellten Finanznachrichtendienst Daten austauschen und kooperieren.
Die Finanzaufsicht untersuche derzeit, ob Personen, die laut dem Internetmedium News Tapa in Steueroasen Briefkastenfirmen gegründet hätten, gegen das Devisenkontrollgesetz verstoßen hätten, hieß es weiter.
Wie verlautete, ermittelt die Finanzaufsicht gegen 20 Personen, darunter Chun Jae-kook, den ältesten Sohn von Ex-Präsident Chun Doo-hwan, wegen möglicher Gesetzesverstöße.
Zuvor hatten die Finanzaufsicht, das Steueramt, das Zollamt und die Zentralbank eine Kooperation vereinbart und wollen Informationen zu Personen austauschen, denen Offshore-Steuerhinterziehung vorgeworfen wird.