Südkorea will sich für gleichrangige Verhandlungspartner bei Korea-Gesprächen einsetzen.
Nordkorea müsse hinsichtlich des Status seines Chefdelegierten internationale Standards einhalten. Das sagte ein Sprecher des südkoreanischen Präsidialamtes am Montag im Gespräch mit Reportern im Anschluss an ein Treffen der für Sicherheitspolitik zuständigen Minister mit Präsidentin Park Geun-hye.
Ein Vertrauensaufbau würde schwierig werden, wenn die Chefdelegierten unterschiedlich hohe Ränge bekleideten. Nordkorea habe internationale Standards stets eingehalten, wenn mit den USA oder China verhandelt wurde, ergänzte der Regierungsbeamte.
Die Bemerkung gilt als Zeichen dafür, dass Südkorea auf Kim Yang-gon als Chefunterhändler des Nordens hofft. Kim ist Leiter der Einheitsfront der Arbeiterpartei. Südkorea würde laut Berichten einen Vertreter entsenden, der im Rang unter dem Vereinigungsminister steht, sollte Nordkorea nicht Kim zu den Gesprächen nach Seoul schicken.