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Innerkoreanisches

Innerkoreanische Gespräche abgesagt

Write: 2013-06-11 20:00:48Update: 2013-06-12 09:15:19

Innerkoreanische Gespräche abgesagt

Die für Mittwoch und Donnerstag in Seoul geplanten innerkoreanischen Regierungsgespräche sind abgesagt worden.

Grund sind Differenzen über den Rang der Verhandlungsführer. Gegen 13 Uhr hatten beide Seiten Listen der jeweils fünf Delegierten ausgetauscht.

Nordkorea erhob hinsichtlich des Rangs des südkoreanischen Chefdelegierten Einwände und teilte mit, die Entsendung seiner Delegation nach Seoul zu verschieben. Südkorea hat daraufhin keinen neuen Vorschlag unterbreitet.

Südkorea hat als einen Vertreter, der über innerkoreanische Anliegen eigenverantwortlich verhandeln und entscheiden könne, den Vizevereinigungsminister Kim Nam-shik genant. Nordkorea hat daraufhin als hochrangige Person Direktor im Sekretariat der Kommission für die Wiedervereinigung des Vaterlandes Kang Ji-young bestimmt.

Bereits bei den Arbeitsgesprächen am Samstag und Sonntag konnten sich beide Seiten nicht auf den Rang der Chefdelegierten sowie Details der Tagesordnung einigen.

Südkorea wollte sich für gleichrangige Verhandlungspartner bei Korea-Gesprächen einsetzen. Nordkorea müsse hinsichtlich des Status seines Chefdelegierten internationale Standards einhalten. Das sagte ein Sprecher des südkoreanischen Präsidialamtes am Montag im Gespräch mit Reportern im Anschluss an ein Treffen der für Sicherheitspolitik zuständigen Minister mit Präsidentin Park Geun-hye.

Ein Vertrauensaufbau würde schwierig werden, wenn die Chefdelegierten unterschiedlich hohe Ränge bekleideten. Nordkorea habe internationale Standards stets eingehalten, wenn mit den USA oder China verhandelt wurde, ergänzte der Regierungsbeamte.

Die Bemerkung galt als Zeichen dafür, dass Südkorea als Gesprächspartner des Vereinigungsministers Ryoo Kihl-jae auf Kim Yang-gon als Chefunterhändler des Nordens hoffte. Kim ist Leiter der Einheitsfront der Arbeiterpartei.

Die im Jahre 2000 erstmals stattgefundenen innerkoreanischen Ministergespräche fanden zuletzt vor etwa sechs Jahren statt.

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