Südkorea will sich dafür einsetzen, den myanmarischen Markt früher als andere zu erobern.
Finanzminister Hyun Oh-seok und weitere für Außenwirtschaft zuständige Minister diskutierten über Strategien für die erste Sitzung des gemeinsamen Ausschusses für wirtschaftliche Kooperation zwischen Südkorea und Myanmar, die am 19. Juni in Myanmar stattfindet.
Der Ausschuss ist für die myanmarische Regierung das erste regelmäßige hochrangige Beratungsgremium auf Regierungsebene mit einem anderen Land. Er soll als Kontrollturm fungieren, um die wirtschaftliche Kooperation zwischen Myanmar und Südkorea zu integrieren und koordinieren.
Die Seouler Regierung will bei der Sitzung unter anderem den Abschluss eines Investitionsschutzabkommens thematisieren. Weiteres Thema wird die Einrichtung eines Industrieparks sein, in dem sich koreanische Unternehmen niederlassen können. Die Schaffung einer Grundlage für die Zusammenarbeit in Myanmars Wachstumsbereichen wie IT steht ebenfalls auf der Tagesordnung.
Die Regierung will sich dieses und nächstes Jahr dafür einsetzen, in den myanmarischen Markt vorzudringen. Von 2015 bis 2017 will sich Südkorea durch Projekte für Konvergenz und Integration dortige Wettbewerbsfähigkeit sichern. Von 2018 bis 2020 will das Land zum drittgrößten Investor für Myanmar aufsteigen.
Südkorea ist derzeit der viertgrößte Investor des südostasiatischen Landes.