Der Chef der Koreanischen Zentralbank, Kim Choong-soo, hat die Notwendigkeit einer internationalen Kooperation betont, um Schocks bei einem Ende der quantitativen Lockerung in führenden Ländern zu verhindern.
Die Auswirkungen von Bewegungen der globalen Liquidität würden je nach Ländern unterschiedlich ausfallen, sagte Kim bei einer Diskussion in der Zentralbank. Neben Bemühungen einzelner Länder, die Schocks auf ein Mindestmaß zu reduzieren, sei auch eine internationale Kooperation erforderlich.
Durch die quantitative Lockerung in führenden Industriestaaten seien Geldmittel in Umlauf gebracht worden, deren Summe ungefähr das Sechsfache des Umfangs des Welthandels betrage. Je nach den Ergebnissen der Diskussionen des Federal Open Market Committees (FOMC), einem Komitee der US-Notenbank Fed, werde es viel Bewegung im Weltmarkt geben, äußerte Kim weiter.
Die Ergebnisse der zweitägigen Diskussionen werden am Donnerstagfrüh koreanischer Zeit bekannt gegeben. Dabei will sich Fed-Chef Ben Bernanke zu einer möglichen Einschränkung der quantitativen Lockerung äußern.