Die Besorgnis über eine Exit-Strategie in den USA hat den südkoreanischen Finanzmarkt ins Wanken gebracht.
Der Won-Dollar-Wechselkurs stieg kurz nach dem Börsenstart um 14 Won. Um 10.30 Uhr kostete ein Dollar 1.143,80 Won, 13 Won mehr als am Vortag.
Der Kospi rutschte zwischenzeitlich unter 1.860 Zähler ab. Der Leitindex erholte sich jedoch um 10.30 Uhr auf 1.872,10 Punkte, 0,86 Prozent unter dem Schlussstand des Vortags. Der Technologieindex Kosdaq verlor 0,05 Prozent auf 531,67 Zähler.
Marktkenner führen die Ergebnisse auf die Bemerkung des Chefs der US-Notenbank Fed, Ben Bernanke, zurück. Bernanke sagte am Mittwoch (Ortszeit) nach der Sitzung des Federal Open Market Committee (FOMC), dass das Komitee davon ausgehe, dass es angemessen sei, ab Jahresende das Tempo der quantitativen Lockerung zu drosseln.
Ein Experte rechnete damit, dass die Einschränkung des Programms zur quantitativen Lockerung in den USA die Währungen aufstrebender Staaten belasten werde. Der US-Dollar werde jedoch nicht rasant aufwerten, da eventuelle Zinsanhebungen durch die Fed wegen der Konjukturlage in den USA langsam erfolgen würden.