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Wirtschaft

Kapitalzufluss aus dem Ausland betrug seit Ende 2008 259,1 Milliarden Dollar

Write: 2013-06-21 13:36:05Update: 2013-06-21 17:06:54

Der Kapitalzufluss aus dem Ausland hat seit Ende 2008, dem Start des Programms zur quantitativen Lockerung in den USA, über 300 Billionen Won oder 259,1 Milliarden Dollar betragen.

Das berichtete die Finanzaufsicht Financial Supervisory Service (FSS) unter Berufung auf eigene Daten. Der Bericht schürt Bedenken über die Auswirkungen eines massiven Kapitalabzugs aus, sollten die USA nicht länger billiges Geld in den Markt pumpen.

Der Gesamtwert der Aktien und Anleihen im Besitz von ausländischen Anlegern habe Ende Mai 512,7 Billionen Won betragen, nach 304,5 Billionen Won Ende 2008. Hiervon entfielen allein 114 Billionen Won auf US-Anleger, berichtete die Behörde.

Ab Ende 2008, zum Zeitpunkt des Ausbruchs der Finanzkrise nach der Lehman-Pleite, hatten Ausländer in den 12 Monaten darauf 155,7 Billionen Won aus Südkorea abgezogen. Der Wert der Aktien in ihrem Besitz hatte sich in dem Zeitraum auf 170,7 Billionen Won halbiert. Die Leitbörse Kospi hatte damals rund 41 Prozent eingebüßt.

Beobachter warnen, dass Südkorea von einer ähnlichen Schockwelle wie 2008 erfasst werden könne.

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