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Wirtschaft

CJ Vorsitzender gesteht Einrichtung von Schwarzgeldkassen ein

Write: 2013-06-26 10:50:50Update: 2013-06-26 14:27:07

CJ Vorsitzender gesteht Einrichtung von Schwarzgeldkassen ein

Der Vorsitzende der CJ Gruppe Lee Jae-hyun hat eingestanden, die Einrichtung von Schwarzgeldkassen angeordnet zu haben.

Lee war am Dienstag zur Vernehmung bei der Staatsanwaltschaft erschienen. Ihm wird vorgeworfen etwa 50 Milliarden Won (etwa 43 Millionen Dollar) auf verschiedenem Wege illegal im Ausland gehortet und dadurch Steuern hinterzogen zu haben.

Der 53-jährige erklärte nach Abschluss der 17-stündigen Vernehmung um 2.30 Uhr am Mittwochmorgen gegenüber Reportern, gewissenhaft auf die Fragen der Ermittler geantwortet zu haben.

Aus Kreisen der Staatsanwaltschaft verlautete, dass Lee nach eigenen Angaben die Einrichtung der Schwarzgeldkonten angeordnet habe, diese aber nicht persönlichen Zwecken gedient hätten und keine Absicht hinsichtlich der ihm vorgeworfenen illegalen Aktivitäten vorgelegen habe.

Gegen Lee wurde schon heute wegen des Verdachts der Unterschlagung und Steuerhinterziehung ein Haftbefehl beantragt.

Ihm droht eine Haftstrafe von bis zu neun Jahren, sollte er in allen Verdachtspunkten schuldig gesprochen werden.

Lee soll laut den Vorwürfen rund 44,5 Millionen Dollar auf geheimen Konten im Ausland gehortet und 52 Millionen Dollar Firmengeld unterschlagen haben.

Auch steht der Vorwurf im Raum, dass der zehntreichste Südkoreaner rund 30 Millionen Dollar aus der Firmenkasse veruntreute, um in betrügerischer Absicht zwei Gebäude in Tokio zu kaufen.

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