Beide Koreas wollen ihre Arbeitsgespräche zum stillgelegten Industriepark in Kaesong am kommenden Montag fortsetzen.
Ein Beamter des Vereinigungsministeriums teilte mit, beide Seiten hätten ab 17.40 Uhr vier Minuten lang Gespräche zum Abschluss des zweiten Treffens geführt. Wegen Differenzen zwischen beiden Seiten sei kein Einigungsdokument angenommen worden.
Bei den Gesprächen am heutigen Mittwoch vertrat die südkoreanische Delegation die Position, dass sich Nordkorea zu den Schäden der südkoreanischen Unternehmen durch dessen einseitige Maßnahme verantwortungsvoll äußern solle.
Nordkorea müsse eine deutliche Maßnahme präsentieren, so dass jeder davon ausgehen könne, dass der Norden nie wieder einseitig die Kommunikation abbrechen und seine Mitarbeiter abziehen könne.
Angesichts der konstruktiven Entwicklung der Industriezone schlug der Süden vor, für die stabile Entwicklung des Industrieparks Investitionen und eine Ansiedlung ausländischer Unternehmen ebenfalls zu ermöglichen.
Die nordkoreanische Delegation erwähnte die gemeinsame Erklärung vom 15. Juni und forderte den Stopp jeden Schritts zur Verhinderung der Wiederinbetriebnahme des Komplexes sowie einen zügigen Abschluss der Prüfung der Anlagen und Maschinen.