Zum Menü Zum Inhalt
Go Top

Innerkoreanisches

Verteidigungsministerium betrachtet gemeinsame Fischereizone als NLL-Verzicht

Write: 2013-07-11 13:54:03Update: 2013-07-11 14:22:05

Verteidigungsministerium betrachtet gemeinsame Fischereizone als NLL-Verzicht

Nach Ansicht des südkoreanischen Verteidigungsministeriums kann die Schaffung einer gemeinsamen Fischereizone mit Nordkorea südlich der Nördlichen Grenzlinie (NLL) im Westmeer als NLL-Verzicht gedeutet werden.

Diese Ansicht vertrat das Ressort hinsichtlich eines entsprechenden Plans, der im jüngst veröffentlichten Gesprächsprotokoll des innerkoreanischen Gipfeltreffens 2007 zum Ausdruck kam.

Sollte die Zone zwischen der NLL und der von Nordkorea einseitig gezogenen Seegrenze zum neutralen Gewässer bestimmt werden und sollten die südkoreanischen Seestreitkräfte sich aus dem Gebiet zurückziehen, sei es unmöglich, nordkoreanische U-Boote zu überwachen, sagte Sprecher Kim Min-seok vor Reportern.

Der Geheimdienst hatte am Mittwoch in einer Erklärung mitgeteilt, dass die Errichtung einer gemeinsamen Fischfangzone gemäß der Forderung des damaligen Machthabers Nordkoreas Kim Jong-il zur Folge haben würde, dass sich südkoreanische Kriegsschiffe bis in die Umgebung der Insel Deokjeok zurückziehen müssten. Die von Nordkorea gezogene Seegrenze im Westmeer verläuft nördlich dieser Insel.

Die Redaktion empfiehlt

Close

Diese Webseite verwendet Cookies und andere Techniken, um die Servicequalität zu verbessern. Die fortgesetzte Nutzung der Webseite gilt als Zustimmung zur Anwendung dieser Techniken und zu den Richtlinien von KBS. Mehr >