Die südkoreanische Regierung will Zugang zu einer nordkoreanischen Flüchtlingsfamilie erhalten, die am vergangenen Sonntag festgenommen wurde.
Chinas Behörden sei der Wunsch mitgeteilt worden, die Familie treffen zu können, sagte ein Sprecher des südkoreanischen Außenministeriums am Freitag.
Unterdessen gab die christliche Hilfsorganisation NKC Ebada bekannt, dass Beamte der Provinz Jilin erklärt hätten, die Familie nicht nach Nordkorea zurückschicken zu wollen.
Kim Gwang-ho war mit seiner Familie bereits 2009 nach Südkorea geflüchtet. Im Januar dieses Jahres war sie zurück im Norden, da Kim im staatlichen Fernsehen Korean Central TV zu sehen war und den Süden kritisierte. Im letzten Monat flüchtete die Familie erneut und wurde in der chinesischen Jilin-Provinz festgenommen.