Süd- und Nordkorea haben bei Arbeitsgesprächen am Montag erneut keine Einigung erzielt.
Ein Streitpunkt bleibt weiterhin, wie in Zukunft eine Schließung des gemeinsamen Industrieparks in Nordkorea verhindert werden kann.
Im Anschluss an die Verhandlungen im nordkoreanischen Kaesong sagte Chefunterhändler Kim Ki-woong gegenüber Reportern, dass Wege zur Verhinderung einer erneuten Schließung des Kaesong-Komplexes und eine Garantie für den Schutz von Mitarbeitern und Vermögen Südkoreas in der Zone im Mittelpunkt gestanden hätten.
Es gebe immer noch Meinungsverschiedenheiten, jedoch seien auch Fortschritte erzielt worden. Es sei aber noch zu früh, von einem Wendepunkt zu sprechen, sagte er.
Bei der fünften Runde der Arbeitsgespräche sei auch über andere Themen im Zusammenhang mit der Wiederaufnahme des Betriebs in Kaesong gesprochen worden, darunter Wege zur Anlockung von ausländischen Investitionen und Unternehmen für eine Internationalisierung der Sonderzone.
Die beiden Teilstaaten wollen ihre Verhandlungen am Donnerstag fortsetzen.