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Deutscher Verfassungsschutz will Nordkoreas Diplomaten beobachten
Write: 2003-05-14 00:00:00 / Update: 0000-00-00 00:00:00
Die nordkoreanische Botschaft in Berlin ist offenbar in das Visier des deutschen Verfassungsschutzes geraten. Wie es im aktuellen Verfassungsschutzbericht lautet, operierten nordkoreanische Diplomaten von Deutschland aus im nachrichtendienstlichen Auftrag. Wie der deutsche Bundesinnenminister Otto Schily in dem Bericht erklärte, werde das Botschaftspersonal für die Beschaffung „sensitiver Güter“ für das nordkoreanische Atomwaffenprogramm abgestellt. Nach Angaben der Verfassungsschützer seien Tarnfirmen in China die Empfänger der sensitiven Güter. Die nachrichtendienstlichen Aktivitäten nordkoreanischer Diplomaten in Berlin seien seit der Aufnahme diplomatischer Beziehungen zwischen beiden Ländern 2001 reger worden, hieß es.
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