Die innerkoreanischen Arbeitsgespräche zur Normalisierung des Betriebs im Industriepark in Kaesong sind gescheitert.
Beide Delegationen schlossen um 17.20 Uhr ihre Verhandlungsrunde ab und bestätigten ihre Differenzen, ohne ein Einigungsdokument annehmen zu können. Berichten aus Kaesong zufolge sei kein Termin für ein nächstes Gespräch vereinbart worden.
Bei der sechsten Gesprächsrunde habe die südkoreanische Delegation unverändert betont, dass die Verantwortung für den Betriebsstopp beim Norden liege. Auch sei die Wichtigkeit einer Maßnahme zur Verhinderung der Wiederholung ähnlicher Vorfälle unterstrichen worden.
Die nordkoreanische Abordnung habe ebenfalls auf der zügigen Wiederinbetriebnahme des Gewerbekomplexes beharrt, ohne auf die Forderung des Südens konkret einzugehen, hieß es weiter.