Laut einem Mitarbeiter des Präsidialamtes hält die südkoreanische Regierung eindeutig an ihrer Position zum innerkoreanischen Industriepark in Kaesong fest.
Die Regierung beharre auf einer Garantie für die Verhinderung einer erneuten Schließung des Industrieparks und dessen konstruktiver Normalisierung, sagte er nach den erfolglosen Arbeitsgesprächen zur Kaesong-Frage vor Reportern.
Unterdessen machte Nordkorea Südkorea dafür verantwortlich, dass die Arbeitsgespräche zu scheitern drohen.
Die nordkoreanische Nachrichtenagentur KCNA berichtete, dass die südkoreanische Seite beim Treffen am Donnerstag der nordkoreanischen Seite die Schuld am Betriebsstopp zu geben versucht und eine Entschädigung gefordert habe.
Der Norden habe dem Süden vorgeschlagen, dass militärische Vertreter über die Sicherstellung einer reibungslosen Kommunikation wie die Internetkommunikation und die Vereinfachung der Zollabfertigung diskutieren sollten, hieß es weiter.
Wie verlautete, schlug die nordkoreanische Seite auch die Wiederinbetriebnahme eines Büros für Beratungen über die wirtschaftliche Kooperation zwischen beiden Koreas und die Bildung eines gemeinsamen Ausschusses sowie von Unterausschüssen vor, um Probleme beim Betrieb des Kaesong-Industrieparks zu diskutieren.