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Innerkoreanisches

Südkorea unterbreitet "letztes Angebot" für Gespräche zu Kaesong

Write: 2013-07-29 09:30:22Update: 2013-07-29 14:27:18

Südkorea unterbreitet "letztes Angebot" für Gespräche zu Kaesong

Südkorea hat am Sonntag erklärt, sein letztes Angebot an Nordkorea für Gespräche über den gemeinsamen Gewerbepark Kaesong zu unterbreiten.

Das gab Vereinigungsminister Ryoo Kihl-jae in einer Erklärung bekannt.

Der Norden sei um eine klare Antwort auf Seouls Aufruf zu Maßnahmen für die Vorbeugung einer Wiederholung (eines Betriebsstopps) gebeten worden, sagte Ryoo. Die Regierung habe keine andere Wahl, als eine schwere Entscheidung zu treffen, da die Fabriken in Kaesong unter rasch steigenden Kosten litten.

Gleichzeitig gab der Minister bekannt, dass Seoul fünf Bürgerorganisationen humanitäre Hilfe für den Norden erlaube und Projekte von UNICEF für Säuglinge unterstütze.

Der Gewerbepark nahe der Grenze in Nordkorea war im April de facto geschlossen worden, weil Nordkorea seine insgesamt 53.000 Arbeiter abgezogen hatte. Der finanzielle Schaden bei den 123 südkoreanischen Unternehmen, die dort eine Fabrik unterhalten, wird auf bislang 1,05 Billionen Won oder 935 Millionen Dollar geschätzt.

In den letzten Wochen waren hochrangige Vertreter beider Koreas zu insgesamt sechs Verhandlungsrunden zusammengekommen, um über die Wiederaufnahme des Betriebs in Kaesong zu sprechen. Eine Einigung konnte nicht erzielt werden.

Seoul pochte auf institutionelle Maßnahmen, damit eine einseitige Beendigung des Betriebs künftig ausgeschlossen werden kann. Pjöngjang beharrte auf der sofortigen Fortsetzung der Produktion und sieht die Schuld für den Produktionsstopp nicht bei sich.




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