Nordkorea hat erneut den Süden dafür verantwortlich gemacht, dass die Gespräche zur Normalisierung des Kaesong-Komplexes ins Stocken geraten seien.
Dies seien unvermeidliche Ergebnisse, weil Südkorea keinen Willen für Dialog und Kooperation habe, hieß es in einem Leitartikel des Parteiorgans "Rodong Shinmun".
Unterdessen hat der staatliche Fernsehsender Chosun Chungang eine Dokumentation ausgestrahlt, in der die Leistungen des verstorbenen Staatschefs Kim Jong-il im Hinblick auf den Korea-Gipfel 2000, die Schaffung des Kaesong-Industrieparks und die Aufnahme des grenzüberschreitenden Geumgang-Reiseprogramms hervorgehoben werden.
Dies war der letzte Teil der zehnteiligen Serie. Seit Jahresanfang zeigte der Sender die ersten vierte Teile. Gestern wurde überraschend der letzte Teil unter anderem über den Kaesong-Park gesendet.