Der US-Halbleiterhersteller Intel will seinen Markennamen auch in Nordkorea schützen lassen.
Mit der Maßnahme solle die Grundlage für mögliche Geschäftstätigkeiten in dem kommunistischen Land gelegt werden.
Einen entsprechenden Antrag habe der Konzern nach eigenen Angaben vom Dienstag der Exportkontrollbehörde des US-Finanzministeriums im August 2012 über die Anwaltskanzlei Novak Druce Quigg LLP eingereicht.
Gleichzeitig wurde betont, dass zum gegenwärtigen Zeitpunkt keine Pläne für Geschäftstätigkeiten in Nordkorea existierten, das wegen seines Raketen- und Atomprogramms mit harten UN-Sanktionen belegt worden sei.
Die Maßnahme diene lediglich dem Technologieschutz, sagte ein Intel-Sprecher der südkoreanischen Nachrichtenagentur Yonhap am Telefon.
2011 hatte US-Präsident Obama per Dekret verfügt, dass US-Unternehmen in Nordkorea keine Geschäfte treiben dürfen.