Die Erzeugerpreise sind den zehnten Monat in Folge rückläufig.
Nach Angaben der Koreanischen Zentralbank fielen die Herstellerpreise im Juli um 0,9 Prozent im Vorjahresvergleich. Damit kam es seit dem vergangenen Oktober stets zu einem Preisverfall.
Der Preisrückgang verlangsamte sich jedoch von 2,8 Prozent im April über 2,6 Prozent im Mai auf 1,4 Prozent im Juni kontinuierlich.
Der größte Rückgang wurde mit 10,2 Prozent bei Primärmetallen verzeichnet. Dies trug entscheidend zum Preisverfall bei Industriegütern um zwei Prozent bei.
Landwirtschafts- und Fischereiprodukte verbilligten sich um 4,8 Prozent. Demgegenüber stiegen die Strom-, Gas- und Wasserpreise um 6,8 Prozent. Auch im Dienstleistungssektor wurde eine Teuerung von 0,4 Prozent verbucht.
Der anhaltende Abwärtstrend bei den Erzeugerpreisen wird als ein Anzeichen dafür gewertet, dass die zuletzt schwache Inflation andauern würde.