Als Kandidatenorte des internationalen Friedensparks in der entmilitarisierten Zone hat die südkoreanische Regierung offenbar Paju in der Gyeonggi-Provinz und Cheolwon sowie Goseong in der Provinz Gangwon in die engere Wahl genommen.
Die Errichtung des internationalen Friedensparks hat Präsidentin Park Geun-hye gestern dem Norden offiziell vorgeschlagen.
Wie aus Regierungskreisen heute verlautete, würden Paju an der Grenze im Westen, Cheolwon im zentralen Bereich der Grenze und Goseong im Osten in Erwägung gezogen.
Paju ist per Schiene und Straße mit dem Norden verbunden und in dessen Nähe befindet sich das Waffenstillstandsdorf Panmunjom. In Cheolwon gibt es mehrere Spuren des Koreakriegs zu besichtigen und den ehemaligen Sitz der nordkoreanischen Arbeiterpartei. Goseong verbindet das südkoreanische Seorak- und das nordkoreanische Geumgang-Gebirge miteinander.