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Innerkoreanisches

Nordkorea akzeptiert Gespräche für Treffen getrennt lebender Familien

Write: 2013-08-18 18:15:48Update: 2013-08-18 18:37:16

Nordkorea akzeptiert Gespräche für Treffen getrennt lebender Familien

Nordkorea hat Südkoreas Vorschlag für Arbeitsgespräche über ein Wiedersehen von in Nord und Süd getrennt lebenden Familien akzeptiert.

Das nordkoreanische Komitee für die friedliche Wiedervereinigung des Vaterlandes gab am heutigen Sonntag bekannt, die Regierung in Pjöngjang wolle anlässlich des Erntedankfestes Chuseok im September am Geumgang-Gebirge Familienzusammenführungen veranstalten. Um den 4. Oktober herum solle anlässlich der innerkoreanischen Gipfelerklärung vom 4. Oktober ein Wiedersehen der Familien per Videoschaltung organisiert werden.

Das Komitee gab weiter bekannt, dass die Seouler Regierung vorgeschlagen habe, die Arbeitsgespräche der Rotkreuzverbände beider Koreas am Freitag kommender Woche am Geumgang-Gebirge zu führen. Die südkoreanische Delegation soll während des Zeitraums der Gespräche auch den dort eingerichteten Treffpunkt für das Wiedersehen der Familien prüfen, hieß es.

Die Regierung in Seoul hatte ihren Vorschlag am Freitag unterbreitet. Als Gesprächsort hatte sie das Haus des Friedens auf der südkoreanischen Seite am Waffenstillstandsort Panmunjom vorgeschlagen.

Nordkorea schlug außerdem vor, am kommenden Donnerstag, einen Tag vor den Rotkreuzgesprächen, zusätzlich Gespräche für die Wiederaufnahme des innerkoreanischen Tourprogramms zum Geumgang-Gebirge zu veranstalten.

Nach Angaben des nordkoreanischen Komitees könnten bei den Gesprächen Fragen wie die Sicherheitsgarantie für Touristen und das Vermögen Südkoreas umfassend thematisiert und gelöst werden.

Die Gespräche sollen am Geumgang-Gebirge stattfinden. Es werde dem ganzen Volk eine weitere Freude bereiten, sollte neben der Wiedereröffnung des innerkoreanischen Industrieparks in Kaesong auch das Tourprogramm wieder aufgenommen werden, ergänzte das Komitee.

Seoul stoppte die innerkoreanischen Touren 2008 aus Sicherheitsgründen, nachdem eine südkoreanischen Urlauberin dort in militärischem Sperrgebiet erschossen worden war. Aus Protest gegen Seouls Schritt wies Nordkorea die südkoreanischen Mitarbeiter aus und konfiszierte südkoreanische Immobilien vor Ort.

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