Das Ausmaß der sozialen Konflikte in Südkorea erreicht unter 27 Mitgliedern der Organisation für wirtschaftliche Zusammenarbeit und Entwicklung (OECD) das zweithöchste Niveau.
Das ging aus einem Bericht hervor, den das Samsung Wirtschaftsforschungsinstitut auf einem vom Verband der Großunternehmen veranstalteten Symposium veröffentlichte.
Der Index für soziale Konflikte in Südkorea liege mit Stand von 2010 bei 0,72. Das sei der zweithöchste Stand hinter der Türkei, die auf einen Wert von 1,27 kam. Dänemark verzeichne mit 0,25 den niedrigsten Stand unter den 27 untersuchten Staaten.
Die ökonomischen Kosten, die soziale Konflikte in Südkorea verursachen, würden auf 82 bis 246 Billionen Won (73 bis 220 Milliarden Dollar) im Jahr geschätzt, hieß es weiter.