Die Rotkreuzverbände beider Koreas beraten bei ihren Gesprächen am Waffenstillstandsort Panmunjom über die Details für die Zusammenführungen von getrennt lebenden Familien.
Ein südkoreanischer Regierungsbeamter teilte mit, beide Seiten seien sich prinzipiell über die Veranstaltung der Familientreffen und ein Wiedersehen per Videoschaltungen um das Ernstedankfest Chuseok herum einig, das in diesem Jahr auf den 19. September fällt.
Im Hinblick auf den genauen Termin sowie den Umfang und Ort des Treffens müssten noch Beratungen stattfinden.
Bei den Gesprächen habe die südkoreanische Seite dem Norden Maßnahmen für die Organisation der Treffen auf regelmäßiger Basis, Feststellung des Schicksals von getrennten Familien sowie Kriegsgefangenen und den Briefaustausch vorgeschlagen. Nordkorea soll hierauf keine besondere Reaktion gezeigt haben.
Im Anschluss an die Plenarsitzung am Vormittag führten auch die Chefunterhändler beider Seiten Gespräche unter vier Augen.
Die innerkoreanischen Rotkreuzgespräche kamen erstmals seit drei Jahren wieder zustande.