Die Novelle zum Kapitalmarktgesetz tritt am morgigen Donnerstag in Kraft.
Das teilte die Finanzdienstekommission mit.
Das neue Gesetz erlaubt den Betrieb von Investmentbanken. Demnach dürfen Wertpapierunternehmen mit einem Eigenkapital von mehr als drei Billionen Won oder 2,7 Milliarden Dollar Vermittlungsgeschäfte für Pensionsfonds und ausländische Hedgefonds durchführen.
Auch alternative Handelssysteme, konkret außerbörsliche Handelsplattformen für Aktiengeschäfte, werden zugelassen, die mit dem Börsenbetreiber Korea Exchange in Konkurrenz treten werden.
Die Belohnung für Meldungen über unlautere Transaktionen wie Kursmanipulationen wird von maximal 100 Millionen Won auf zwei Milliarden Won oder 1,8 Millionen Dollar deutlich steigen.
Zudem wird ab 2014 die genaue Summe des Jahresgehalts des Chefs eines Großkonzerns oder eines Vorstandsmitglieds eines börsennotierten Unternehmens veröffentlicht, sollte das Gehalt 500 Millionen Won oder 448.000 Dollar übersteigen.