Das gemeinsame Komitee Süd- und Nordkoreas im Kaesong-Industriepark kommt am heutigen Montag in der Zone zu seiner ersten Sitzung zusammen.
Oben auf der Tagesordnung steht ein konkreter Termin für die Wiederinbetriebnahme des innerkoreanischen Industriekomplexes, der seit fast fünf Monaten außer Betrieb ist.
Nordkorea fordert eine unmittelbare Wiederinbetriebnahme. Demgegenüber vertritt Südkorea die Position, parallel zu Maßnahmen für eine zukunftsorientierte Normalisierung des Industrieparks über den Zeitpunkt der Wiedereröffnung zu diskutieren.
In Kaesong angesiedelte Unternehmen sind anhand der Ergebnisse der Überprüfung ihrer Anlagen seit dem 22. August der Ansicht, dass keine besonderen technischen Probleme für die Wiederaufnahme der Produktion vorlägen.
Bei der ersten Sitzung werden auch der Betrieb von vier Unterausschüssen, darunter einem für Zugang und Aufenthalt, sowie die Zusammensetzung eines Sekretariats zur Unterstützung des gemeinsamen Komitees thematisiert.
Außerdem werden 615 Vertreter von Unternehmen und zuständigen Institutionen nach Kaesong fahren, um ihre Anlagen zu prüfen.