Nach einer Prognose wird Südkorea verglichen mit anderen Schwellenländern von der Drosselung der quantitativen Lockerung in den USA nur wenig beeinflusst werden.
Das sagte Michael Feroli, Chefökonom der Investmentbank JP Morgan, am Donnerstag (Ortszeit) bei einem Treffen mit koreanischen Korrespondenten im Büro der Koreanischen Zentralbank in New York.
Kurz nachdem ein eventueller Ausstieg der USA aus der quantitativen Lockerung prognostiziert worden sei, sei es in Schwellenländern zu wahllosen Verkäufen gekommen. Ungeachtet dessen werde in einigen Länder, darunter auch Südkorea, ein selektiver Kapitalzustrom beobachtet. Das Phänomen werde sich fortsetzen, äußerte Feroli.
Die US-Zentralbank Fed werde voraussichtlich ab September die quantitative Lockerung drosseln. Da die Reduzierung schrittweise vorgenommen werden werde, würden die Märkte davon nicht stark erschüttert werden, hieß es weiter.