Südkorea und China haben eine Einigung über die grundlegenden Richtlinien für ihre Verhandlungen über ein bilaterales Freihandelsabkommen erzielt.
Die Einigung habe zum Abschluss dreitägiger Gespräche in Peking erzielt werden können, teilte das südkoreanische Ministerium für Handel, Industrie und Energie mit.
Damit sei die erste Phase der Verhandlungen abgeschlossen, die im Mai letzten Jahres aufgenommen worden waren, sagte der stellvertretende Handelsminister und Chefunterhändler bei den FHA-Gesprächen mit China Woo Tae-hee.
Im Mittelpunkt der ersten Verhandlungsphase stand das Ausmaß der Liberalisierung, der empfindlichste Bereich von Verhandlungen über einen Freihandelspakt.
Beide Seiten hätten getrennte Richtlinien für alle Bereiche ausgehandelt, darunter Warenhandel, Dienstleistungen, Investitionen und wirtschaftliche Kooperation, sagte Woo auf einer Pressekonferenz in Seoul.
Demnach würden gemessen an der Zahl aller Produkte die Zölle auf 90 Prozent der Güter gesenkt oder gestrichen. Hinsichtlich des finanziellen Wertes aller Importe liege die Quote bei 85 Prozent, hieß es.